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Donnerstag, 07.10.2004

KSG als Dienstleister

Richtfest in der Feuerwehrtechnischen Zentrale/Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen KSG und dem Landkreis.

Im Rahmen der Neufassung des Gesellschaftsvertrages Ende 2003 mit einem erweiterten Unternehmensgegenstand wurden den Gesellschaftern angeboten, für sie auch gebäudewirtschaftliche Leistungen erbringen zu können.


Dieser Geschäftsbereich könnte für die KSG künftig von zunehmender Bedeutung sein. So hat der Landkreis Hameln-Pyrmont die KSG mit Vertrag vom 27.01.2004 beauftragt, die Maßnahme "Erweiterung der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Kirchohsen" durchzuführen und vorzufinanzieren.

Über dem Erweiterungsbau weht seit dem 07.10.2004 der Richtkranz. Im Beisein zahlreicher Vertreter aus Politik und Verwaltung des Kreises sowie der KSG konnte nach nur zweimonatiger Bauzeit die Fertigstellung des Rohbaus gefeiert werden. Das Bauvorhaben umfasst insbesondere die Errichtung einer Fahrzeughalle für vier Feuerwehrfahrzeuge sowie eines neuen Ausbildungs- zentrums für die Kreisfeuerwehr. Im Außenbereich ist eine bedarfsgerechte Notfallausfahrt und ein Übungsplatz für die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses geplant.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis mit Herrn Fachbereichsleiter Gerhard von Zobeltitz als Bauherrenvertreter und der KSG mit Herrn Geschäftsführer Joachim Kruppki wurde einmütig als hervorragend bezeichnet. So konnte der Rohbau des Erweiterungsbaus mit einer Gesamtgrundfläche von knapp 700 qm in nur zwei Monaten errichtet werden. Der geplanten Fertigstellung der Maßnahme Ende März 2005 steht bisher nichts mehr im Wege.

Landrat Heißmeyer betonte, dass die erstmals in dieser Form praktizierte Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und der KSG zukunftsweisend ist.

Der KSG-Aufsichtsratsvorsitzende, Fred Hundertmark, als Verwaltungsvorstandsmitglied beim Landkreis für den Kreishaushalt und die finanzielle Kommunalaufsicht der Städte und Gemeinden zuständig, verwies auf die sehr angespannte Finanzsituation der Kommunen, die kaum noch Investitionen zuläßt. Hier ist die KSG bereit und in der Lage, wie das Beispiel Feuerwehrtechnische Zentrale belegt, für die Gesellschafter tätig zu werden. Er zeigte sich erfreut, dass der geschätzte Baukostenrahmen von 1,6 Mio. € deutlich unterschritten wird und es gelungen ist, mehr als 2/3 der Aufträge im Landkreis Hameln-Pyrmont zu vergeben.

Kreisbrandmeister Dieter Schulz stellte mit Begeisterung fest, dass die Baumaßnahme zügig und reibungslos voran geht. Damit ist ein wesentlicher Schritt für die zeitgemäße Ausstattung der Feuerwehrtechnischen Zentrale getan, der es den Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht, die von ihnen übernommenen Aufgaben auch zukünftig sachgerecht erfüllen zu können.
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